Kategorie-Archve: Allgemein

„Warum sollte man Schmieren Sponsern nennen, wenn es Schmieren ist?“ (Markus Wilhelm)

Seit Tagen schlägt das „Sponsoring“ der Tiwag für den Kaunertaler Bürgermeister Raich Wellen. Aber nicht nur im Kaunertal war die Tiwag fleißig bemüht, Geld unter die Leute zu bringen.

Auch der Matreier Bürgermeister Andreas Köll durfte sich scheinbar über den einen oder anderen Tausender aus der Tiwag-Kasse freuen. Wie die Kleine Zeitung (“Wahlkampfgeld: Brugger fordert Überprüfung in Matrei” und “Köll lässt Wellen hochgehen“) und die TT (“Debatte um Inserate in Matrei” und “Warum hat Köll nicht längst geklagt“) berichten, will Köll jedoch nichts von… Lesen Sie mehr…

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Die Marktgemeinde Matrei war wieder einmal zahlungsunfähig

Kein Lohn für Bedienstete: Gemeinde Matrei war wieder zahlungsunfähig
Sepp Brugger: “Wie lange wird das Land Tirol noch zusehen?”

Neuerlich konnte Bürgermeister Dr. Andreas Köll die Gehälter der Gemeindebediensteten erst verspätet ausbezahlen.  “Aber wahrscheinlich sind auch diesmal wieder die Banken Schuld an der Finanzmisere der Marktgemeinde Matrei und nicht der Bürgermeister.” Die GRÜNEN fragen sich, wie lange das Land Tirol der Misswirtschaft des Matreier Bürgermeisters noch zuschauen wird. “Jährlich werden die Kontokorrent-Außenstände größer. Obwohl der zulässige Kontokorrent-Rahmen von 500,000,– Euro bereits um ein Vielfaches überzogen war, warteten viele Angestellte der Gemeinde Matrei die ersten Maitage vergeblich… Lesen Sie mehr…

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Presseinfo: Pressegespräch zum Budget 2010

Gemeinderat Dr. Sepp Brugger, Matrei und Stadtrat Raimund Holzer, Scheibbs/NÖ

Schuldenstand:

Die Gesamt-Schulden der Marktgemeinde Matrei erhöhen sich weiter und setzen sich wie folgt zusammen;

  • Darlehen, Stand Ende 2010        10,480.400,–
  • Haftungen (Abwasserverband)        22,973.200,–
  • Leasing (aushaftend)                  2,754.500,–
  • Kassenkredite lt. Zinsen              4,000.000,–

Gesamt-Schuldenstand ca.    40,208.100,–

Daraus ergibt sich eine Pro-Kopf-Verschuldung von ca. 8.205,- Euro und alleine für das Jahr 2010 etwa folgender Zinsaufwand:

  • für Darlehen                         498.200,–
  • für Haftungen                         573.200,–

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    Information zu den Gebührenerhöhungen 2009

    In Matrei sind in den letzten 6 Jahren die Gebühren im Schnitt um mehr als 20% angehoben worden.

    Zum Beispiel:

    Wasserbenützungsgebühr:  2004: 1,20 /m³   2010; 1,40/m³        das sind    +16,66%
    Kanalbenützungsgebühr:    2004: 2,03 /m³   2010; 2,52/m³        das sind    +24,14%

    Müll:
    Grundgebühr pro Haushalt:      2004: 17,40    2010: 34,14       das sind    +96,20 %
    Müllsäcke (pro Entleerung):

    • 40 l:  2004: 3,40 /m³   2010: 4,25/m³        das sind    +25,00%
    • 70 l   2004: 5,90 /m³   2010: 9,10/m³        das sind    +54,23%

    Container (pro Entleerung):

    • 80 l:    2004:   9,10 /m³   2010: 11,41/m³        das sind    +25,38%
    • 120 l:  2004: 12,20 /m³  

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    Schuldenpolitik auf Kosten der BürgerInnen

    Die Gebühren für Müll, Kanal und Wasser sind in den letzten 5 Jahren in Matrei in Summe  um durchschnittlich 30 % gestiegen. Das hat nichts mehr mit Inflationsanpassung zu tun, das ist Schuldentilgung auf Kosten der Bevölkerung.

    Die Wasserbenützungsgebühr ist um 15,83%, die Kanalbenützungsgebühr um 20,68% und für die Müllentsorgung ist die Grundgebühr sogar um  94,25% gestiegen, für einen 70 l Müllsack ist nun um 52,54%, mehr zu bezahlen.

    Das macht bei einem 4-Personenhaushalt bei durchschnittlichem Wasserverbrauch und Verwendung von 70 l Müllsäcken jährlich eine Gebühr 711,- Euro aus (für Kanal, Wasser und Müll).

    Zum Vergleich dazu:
    In allenLesen Sie mehr…

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