“Matrei muss für junge Familien wieder attraktiv werden”

“Von Matrei sind in den letzten acht Jahren 160 Personen weggezogen. In ganz Osttirol hat in diesem Zeitraum die Bevölkerungszahl um 300 Personen abgenommen”, meldet sich Bürgermeisterkandidat Sepp Brugger zu Wort. In Virgen habe die Anzahl der BewohnerInnen in den letzten acht Jahren die EinwohnerInnenzahl um ca. 40 Personen zugenommen.

“Obwohl wir angeblich – laut Bürgermeister – zu den bestversorgten Gemeinden Tirols zählen, ist unsere Gemeinde offensichtlich für junge Familien nicht attraktiv genug. Wenn wir die Gebühren mit anderen Osttiroler Gemeinden vergleichen  – diese liegen für Wasser, Kanal und Müll für einen 4-Personenhaushalt um mehr als 100 Euro höher als in allen anderen Osttiroler Gemeinden – wird ein Grund klar warum junge Familien nicht nach Matrei ziehen bzw. nicht hier bleiben”, so Brugger.

Während Virgen zB mit dem Virger Mobil dafür sorge, dass die Bevölkerung auch ohne eigenes Auto wichtige Wege im Ort erledigen können, die Geschäfte einen Zulieferdienst in die außenliegenden Fraktionen eingerichtet haben, passiere in Matrei nichts zur Unterstützung junger Familien. “Ja selbst die Forderung nach einem Gratismüllsack für Mütter wurde abgelehnt. Wir brauchen endlich eine Gemeindepolitik, die die Bedürfnisse der Matreier Bevölkerung wieder wichtig nimmt statt weiterer Prestigebauten zu planen. Wir müssen wieder in den Alltagsbedarf unserer BewohnerInnen investieren und so das Leben für junge Familien wieder attrakiv machen“, fordert Sepp Brugger, Bürgermeisterkandidat der Grünen in Matrei.

Siehe auch: Bevölkerungsentwicklung in Matrei laut Statistik Austria

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