Pressekonferenzunterlage der Grünen Osttirols gemeinsam mit der Grünen Wirtschaft

Franz Wibmer ist erster Grüner Wirtschaftskämmerer Osttirols

Besondere Anliegen,. die wir mit der Grünen Wirtschaft die nächsten Jahre umsetzen wollen:

Regionalwirtschaft muss gefördert werden:

  1. regelmäßige Handwerksmesse in Matrei
  2. Lebensmittelgeschäft mit Bauernmarkt im Ortszentrum von Matrei

Änderung der Stellplatzverordnungen zu Gunsten der Geschäftsbetriebe in den Ortszentren

  1. Derzeit werden Betriebe die im Ortszentrum Geschäfte eröffnen bestraft, Ausgleichzahlungen für nicht vorhandene Parkplätze gehen in die Zigtausende. Eine oft unzumutbare Belastung für NeuanfängerInnen. Wenn zB in Matrei im Ortskern in einem Haus ein Geschäft errichtet wird oder  der Verwendungszweck eines Gebäudes geändert wird, ist der/die  Unternehmer/in verpflichtet pro 20m² Geschäftsfläche eine Ausgleichsabgabe von 1.584,20 Euro pro Stellplatz zu bezahlen. Das sind bei einer Geschäftsfläche von 200m² 15.842,– Euro. Eine unzumutbare Belastung für JungunternehmerInnen.
  2. Beim Gastgewerbe (ohne Beherbergungsmöglichkeit) sind pro 4 m² oder 4 Sitzplätze ein Stellplatz zu bezahlen. Das sind bei 100 Sitzplätzen oder 100m² 39.605 Euro! Nach der Matreier Verordnung ist immer diejenige Methode zu wählen, die die höhere Stellplatzanzahl ergibt!
  3. Wir fordern eine Reduzierung diese Ausgleichsabgabe für Betriebe die im Ortszentrum eröffnet werden. Außerdem soll diese Ausgleichsabgabe in eine geringe laufende jährliche Zahlung abgeändert werden. Geschäfte und Lokale im Ortszentrum sollen nicht bestraft sondern unterstützt werden.
  4. Dazu kommen noch 1 Stellplatz pro 2 Bediensteten.

Einpersonen-, Klein- und Mittelbetriebe müssen von bürokratischen Hürden befreit und unterstützt werden

  1. Beratung und Unterstützung für UnternehemerInnen; Gemeinde  soll zum „one-stop-shop“ werden; alle offenen Fragen sollen mit einmal geklärt werden. Die Gemeinde muss Service-Einrichtung für JungunternehmerInnen sein

Klare Richtlinien für Wirtschaftsförderung, Schluss mit der Freunderlwirtschaft. Es kann nicht sein, dass Bürgermeisters Freizeitanlagengesellschaft – wie in Matrei großzügig bedient wird und diese dann bei Jungunternehmern abkassiert.

  1. Unterstützung der Gründung innovationsorientierter Unternehmen.
  2. Schaffung und Erhaltung von dauerhaften Arbeitsplätzen.
  3. Verbesserung der marktwirtschaftlichen Bedeutung von Unternehmen.
  4. Förderung durch Belebung leerstehender Geschäftslokale im Innenstadtbereich/Ortschaften

Die Kleine Zeitung berichtet über das Pressegespräch in ihrem Artikel “Grün ‘wirtschaftet’ in Matrei

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