PA: Schulden von Matrei in Osttirol: So kann’s nicht weitergehen!

Brugger/Mair: Transparente Gemeindebudgets statt Versteckspiel

„Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht! Dieses Sprichwort trifft auf die Schuldenpolitik des Matreier Bürgermeisters, Dr. Andreas Köll, punktgenau zu.“ sagt heute der Bezirkssprecher der Osttiroler Grünen, Dr. Sepp Brugger.

„Nach meinen jahrelangen Versuchen, die Auslagerung von Schulden der Gemeinde Matrei i. O. zu thematisieren, ist jetzt endlich von vielen erkannt worden, dass Feuer am Dach ist. 38 Mio. € Schulden sind für eine Gemeinde wie Matrei eine Wahnsinns-Hypothek für die Zukunft! BM Köll betreibt Politik auf Kosten der jungen Menschen und der Zukunft von Matrei.“ betont Brugger.

Dank der EU sei das Verstecken von Schulden immer weniger möglich. So wie Eurostat verlange, Schulden der ÖBB, der ASFINAG oder der Krankenhäuser den Staatsschulden zuzuordnen, verlangt jeder vernünftige Mensch, dass ausgelagerte Schulden der Gemeinde nicht einfach verschwinden können.

„Ich bin heute tätig geworden und habe einen Dringlichkeitsantrag auf Sonderprüfung der Gemeinde Matrei i. O. durch die Gemeindeaufsichtsbehörde eingebracht. Jetzt werden wir sehen, ob die ÖVP weiterhin die Augen vor den ausgelagerten Schulden der Tiroler Gemeinden, im besonderen von Matrei i. O., verschließt, oder ob Vernunft und Verantwortungsbewusstsein einkehren. Ich verlange jedenfalls, dass der Prüfbericht zu einer ausführlichen Diskussion führt, wie die Budgetkosmetik einiger Tiroler Gemeinden beendet werden kann. Bei der ÖVP ist derzeit ja das große Aufräumen angesagt. Da gehört die Schuldenpolitik einiger ÖVP-Bürgermeister zu Lasten zukünftiger Generationen genauso dazu.“ schließt der grüne Landtagsabgeordnete Gebi Mair.

Siehe auch: “Köll lagert 22,2 Mio. Euro Schulden von Budget aus” (Tiroler Tageszeitung) | “Die Realität holt einen Rechenkünstler ein” (Dolomitenstadt.at)

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