PA: Matreier Gemeindefinanzen: Abgelehnter Prüfantrag sorgt für grünes Unverständnis

Brugger: SPÖ und FPÖ üben sich im Wettkampf des Anbiederns an die ÖVP

Die Ablehnung des Prüfantrages der Grünen betreffend die Finanzgebarung der Marktgemeinde Matrei im Landtagsausschuss löst bei den Osttiroler Grünen Kopfschütteln aus. Offensichtlich sei für SPÖ und FPÖ das Buckeln vor der ÖVP für eine Regierungsbeteiligung nach den nächsten Wahlen wichtiger als das Aufzeigen der von der ÖVP seit Jahren gedeckten Missstände. „Als Bürgermeister sollte FPÖ-Obmann Hauser eigentlich wissen, dass die auf Grund einer Aufsichtsbeschwerde der Grünen durchgeführte Prüfung der, an den Abwasserverband ausgelagerten, Darlehen der Gemeinde Matrei nichts mit der nun geforderten Gebarungsprüfung durch die Aufsichtsbehörde zu tun hat. Es handelt sich dabei wohl nur um eine Ausrede für seine Anbiederungspolitik“, kritisiert der grüne Bezirkssprecher Sepp Brugger das Abstimmungsverhalten der FPÖ.

Dieses Verhalten zeige ein weiteres Mal was von der FPÖ zu erwarten sei, wenn sie Regierungsmacht erhalte. So habe Hauser auch den Antrag betreffend eine korrekte Ermittlung des Schuldenstandes einer Gemeinde wieder zurückgezogen. „Als Bürgermeister hat er offensichtlich kein Interesse mehr an einer transparenten und offenen Schuldenpolitik der Gemeinden sowie an Aufklärung der Missstände auf Gemeindeebene. Das könnte ja möglicherweise auch ihn als Bürgermeister von St. Jakob treffen.“, sucht der grüne Bezirkssprecher nach einer Erklärung. „Angesicht der katastrophalen finanziellen Lage der Gemeinde Matrei ist für mich das Abstimmungsverhalten von SPÖ und FPÖ in keiner Weise nachvollziehbar“, stellt  Sepp Brugger  abschließend fest.

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