Einspruch gegen das geplante Einkaufszentrum (EKZ)

Anbei findet Ihr die Vorlage für einen Einspruch gegen das geplante Einkaufszentrum (EKZ) zwischen Billa und Spar. Ihr könnt den Einspruch am einfachsten via eMail an die Marktgemeinde übermitteln (gemeinde@matrei-ost.tirol.gv.at).

Sollte das geplante EKZ wirklich umgesetzt werden, entstehen außerhalb des “Marktles” wieder Betriebe, die keine Ergänzung, sondern eine ernstzunehmende Konkurrenz für Geschäfte im Zentrum sind. Wenn wir das Aussterben unseres Marktles wirklich verhindern wollen, müssen wir uns wehren!

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Aus für Pennymarkt!

Toller Erfolg: der Pennymarkt kommt nicht. was auch immer der Grund ist,  die Einwendungen gegen die Umwidmung haben sich gelohnt. Der Bürgermeister hat in der Gemeinderatssitzung bestätigt, dass bei Errichtung des  Pennymarktes am alten Sportplatz der M-Preis seinen geplanten Mini-Markt im  Zentrum nicht errichtet hätte. Obwohl das für jede/n logisch denkende/n Matreier/in klar war, hat der Gemeinderat trotzdem der Umwidmung geschlossen zugestimmt. Da fühlt man/frau sich richtig  gut vertreten.

Gleichzeitig wurde mit den Stimmen der Bürgermeisterliste das Einkaufszentrum zwischen  Spar und Billa gewidmet. Die Matreier Liste hat dankenswerter Weise dagegen gestimmt. Der Bürgermeister  erklärt, dass nur ein Schuhgeschäft, Bipa und kik dort ihre Geschäfte eröffnen wird. Ein  Billigfrisör wird angeblich nicht kommen. Aber wenn das EKZ errichtet ist, hat die Gemeinde keinen Einfluss mehr wer dort einzieht. Dann  entscheidet nur mehr der Betreiber des EKZ und für diesen wird die Höhe der Miete ausschlaggebend sein (in den Planungsunterlagen ist nämlich sehr wohl ein Billigfriseur vorgesehen – “KLIPP Friseur”). Mit der Vergabe der Geschäftsräumlichkeiten ist bereits eine Agentur beauftragt. Und  diese hat keine Vorgaben – der Preis muss stimmen. Im  übrigen haben wir im Ort bereits ein Sportschuh- und normales Schuhgeschäft. Mit der Errichtung wird der Bestand dieser beiden Geschäfte ernsthaft gefährdet. Das ist verantwortungslose Politik, die wir ablehnen. Weitere Schuh-, Bekleidungsgeschäfte und Bipas am Ortsrand gefährden nur die  restliche Wirtschaftsstruktur im Ort. Die  Erfahrungen im Lebensmittelbereich sollten uns eigentlich reichen.

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Rainers Osttirol-Sicht: “Weißenstein, Schloss des chinesischen Heils”

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Presseaussendung der Matreier Grünen: “Aktion Elektrobikes”

Toller Erfolg der Aktion der Matreier Grünen zum autofreien Tag. Zahlreiche BürgerInnen testeten die Elektro-Bikes und waren begeistert. Selbst der Landeshauptmann schaute bei uns vorbei, freuten sich Sepp Brugger und Franz Wibmer, der grüne WK-Rat über die Grüne Aktion.
Jetzt liegt es an der Gemeindeführung auch in Matrei in Osttirol für eine für eine umweltfreundliche Mobilität zu sorgen. Wir sollten mit E-Bikes ein Leihradsystem mit mehreren Standplätzen einrichten. Die Begeisterung für Elektrofahrräderbei der gestrigen Testaktion der Grünen haben den Bedarf bestätigt. Weiters sollte auch in Matrei dringend ein „Matreier Mobil“ geschaffen werden. Was in Virgen möglich ist, muss auch in Matrei machbar sein. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs insbesondere nach Lienz – vor allem am Abend, in der Nacht und an den Wochenenden- ist eine weitere wichtige Maßnahme um den MatreiereInnen den Ausstieg aus den Privatautos zu ermöglichen.
Die Mitgliedschaft beim Klimabündnis darf nicht nur Alibi sein, sondern beinhaltet auch Verpflichtung und Auftrag erinnern Sepp Brugger und franz Wibmer den Bürgermeister an notwendige Maßnahmen zum Klimaschutz.

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PRESSEAUSSENDUNG: Hände weg von der Isel!

Die Matreier GRÜNEN sind gegen den Kraftwerkswettlauf der beiden Gemeinderatsfraktionen

Unter dem  Motto “wer bietet mehr” will offensichtlich die Matreier Liste zur Sanierung der Gemeindefinanzen die Isel zwischen Matrei i.O. und Huben verbauen. Die  Bürgermeisterliste, gesponsert von der Tiwag, unterstützt zu diesem Zweck die Pläne der Tiwag, den Tauernbach zu  nutzen. Die grüne und  unabhängige Liste Matrei lehnt beide Projekte ab. “Was können unsere Bäche dafür, dass unsere Gemeindepolitiker keine Phantasie und Ideen haben und für sie nachhaltige Gemeindepolitik ein Fremdwort ist? Wann werden sie endlich kapieren, dass der Tauernbach und die Isel unverbaut für die Landwirtschaft, den Tourismus und insbesondere eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft eine unersetzbare Ressource darstellt?” kritisiert Sepp Brugger der Sprecher der Matreier GRÜNEN die Ausbaupläne an Tauernbach und Isel.

Die Isel sollte mit seiner einzigartigen Flora und Fauna längst als natura 2000 Gebiet nachnominiert werden. Die Errichtung eines Kraftwerkes an der Isel  widerspricht der Fauna-Flora-Habitat Richtlinie, weshalb die Wasserrechtsbehörde eine Bewilligung unterbleiben lassen müsste, meint Sepp Brugger. Warum ausgerechnet die Matreier Liste die Verbauung der Isel plant, sei nicht nachvollziehbar.

Die Marktgemeinde Matrei hat die Möglichkeit ein bereits bestehendes Kraftwerk am Tauernbach zu sanieren und wieder in Betrieb zu nehmen. Die Gemeinde müsste nur einen entsprechenden Antrag an die  Wasserrechtsbehörde im Land stellen. “Wir brauchen kein neues Kraftwerk errichten, sondern sollten das bestehende in der Prosseggklamm nutzen”, so Brugger. “Da das  Wasserrecht für die Tiwag erloschen ist, kann die Wasserrechtsbehörde dieses Kraftwerk auf Antrag der Marktgemeinde Matrei übertragen. Mit wesentlich weniger Aufwand kann die Gemeinde Matrei jährlich Einnahmen von mehreren Hunderttausend Euro erzielen. Warum wird diese Chance nicht genutzt?”

Darüber hinaus könnte die Gemeinde mit einer Photovoltaik-Aktion- wie in Laakirchen in Oberösterreich die Unabhängigkeit der Gemeinde in der  Energieversorgung sicher stellen, schlägt Sepp Brugger eine weitere Alternative zu den Kraftwerksplänen vor.

Siehe dazu auch den Beitrag von Netzwerk Wasser

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Einspruch gegen geplanten Pennymarkt

Die geplante Errichtung eines Pennymarktes  ist ein weiterer Schlag gegen die  notwendige Belebung des Ortskernes. Der Bürgermeister arbeitet damit klar gegen die Interessen der Kaufleute im Ortszentrum. Diese versuchen als “Matrei Markt” mit der Initiative “Kimmsch ins Marktle” den Ortskern zu beleben. Die geplanten Umwidmung zur Errichtung eines  Penny-Marktes am alten Sportplatz  ist eine klare “Watschen” des Bürgermeister gegen Matrei Markt.

Der Bürgermeister arbeitet offensichtlich nach dem Motte “verlass das Marktle”. Er bricht damit ein weiteres Mal seine Versprechen, den Ortskern zu  beleben. Bei 4 Lebensmittelgeschäften in Matrei – allerdings alle am Ortsrand angesiedelt – wird es keinen weiteren Lebensmittelhandel im Ortskern mehr geben. Wenn wir unbedingt einen Lebensmittel- Diskontmarkt brauchen, dann muss dieser im Ortszentrum errichtet werden.

Der Gemeinderat hat die Umwidmung eines Teiles des alten Sportplatzes beschlossen. Ihr könnt einen Einspruch gegen diese Umwidmung bis einschließlich Montag den 21.6.2010 in der Gemeinde abgeben oder mailen: gemeinde@matrei-ost.tirol.gv.at oder amtsleitung@matrei-ost.tirol.gv.at. Am besten mit Empfangsbestätigung.  Wir haben einen Einspruch vorbereitet. Ihr könnt diesen herunterladen oder selber Einwendungen gegen den geplanten Pennymarkt  schreiben.

Einspruch-Vorlage

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